Das seit 1986 bestehende, aus der Sammlung des 1993 verstorbenen Galeristen und Malers Hans Pels-Leusden hervorgegangene private Museum zeigt in einer ständigen Ausstellung über vier Etagen das Werk von Käthe Kollwitz, die 1867 in Königsberg geboren wurde und nach über 50 Lebens- und Wirkungsjahren in Berlin am 22. April 1945 in Moritzburg bei Dresden starb.
Das Museum verfügt über das gesamte plastische Werk sowie etwa 200 druckgrafische und zeichnerische Arbeiten. Zwei- bis dreimal jährlich werden, bezugnehmend auf Käthe Kollwitz, Sonderausstellungen mit Werken anderer Künstler gezeigt.
Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin befindet sich in einer 1871 gebauten Stadtvilla, die 1897 im spätklassizistischen Stil umgestaltet wurde. In 1980er Jahren erfolgte die grundlegende Restaurierung des nach dem Krieg halbverfallenen Baus.
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Gustav Seitz, "Käthe Kollwitz", 1958, Bronze
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