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 "Himmelsachse" von Vera Röhm auf dem Theatervorplatz in Marl

Das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl hat eine neue Dauerleihgabe erhalten: die Plastik Himmelsachse‘ von 1996 der Darmstädter Künstlerin Vera Röhm steht auf dem Theatervorplatz in Marl.

Bei dem Kunstwerk handelt es sich um eine knapp 8 m lange, spitz zulaufende Edelstahlstange, die aus einem kreisrunden Bodensegment (Durchmesser 3 m) aus Corten-Stahl schräg nach oben herauswächst. In die Bodenplatte sind die topografischen Bestimmungsdaten des ersten Standorts der Plastik – Darmstadt – kreisförmig eingraviert. Die schräg verlaufende Stahlstange folgt in ihrer Ausrichtung der Erdachse, die genau auf den Polarstern ausgerichtet ist.

Der Standort vor dem Theater wurde bewusst gewählt: auf der einen Seite, die Bühne, die die Welt bedeutet, auf der anderen Wolf Vostells auf dem Rücken liegende La Tortuga‘, die als Symbol der Vergänglichkeit irdischer Technologien die Zeitlosigkeit der kosmischen Gesetze konterkariert.

Heinz Macks‘ "Modell für eine schwimmende Forschungsstation" im Innenhof des Marler Rathauses

Im Rahmen der Finissage der Jubiläumsausstellung des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl wurde am 2. September 2007 eine neue Dauerleihgabe des Künstlers Heinz Mack an das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl vorgestellt. Das Modell für eine schwimmende Forschungsstation“ aus dem Jahre 1976 steht im Innenhof des Rathauses.

Im Jahre 1976 gelang es Heinz Mack, eine zweite Reise zur zeitweisen Realisierung seines Sahara- und Eismeer-Projekts durchzuführen. Die Expedition führte zum ersten Mal auch in eine Polarregion.

Das Modell einer schwimmenden Forschungsstation“ gehörte damals zu den Objekten, die Mack im Eismeer aussetzte und auf die er das intensive Licht des Eismeeres wirken ließ. An dem in Marl aufgestellten Ort wird die Lichtwirkung nie der in Grönland ähnlich sein, aber wenn die Sonne auf die Plastik fällt, beginnt die silbrige Struktur der Aluminiumflächen zu strahlen: Es ist ein Abglanz dessen, was Mack in der Eiswüste erleben konnte. Heinz Mack, der Künstler des natürlichen Lichts und seiner Brechungen, zeigt in dieser authentischen Plastik die reine Kraft des natürlichen Lichts in seinem Werk.



 Skulptur-Symposium der AG Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen e.V.

in Kooperation mit der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum – Zentrum Internationaler Skulptur, Duisburg
am Samstag, den 21. Oktober 2006, 10 bis 17 Uhr im Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg

Zu dem Thema "Kunst im öffentlichen Raum – Räume für die Kunst" wird der 2005 gegründete Verein der deutschen Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen mit Sitz in Duisburg in Kooperation mit dem Wilhelm Lehmbruck Museum am 21. Oktober 2006 ein öffentliches Symposium durchführen. Gerade dieses Thema gehört zu den vorrangigen Aufgaben des Vereins, der gerade jene spezifischen Problemfelder aufgreift, die immer wieder meinungsbildend die öffentliche Diskussion beherrschen. Ein Ziel der Tagung soll sein, dem negativen Image und den angepassten Lösungen in Geschichte und Gegenwart durchdachte und gelungene Planungen beispielhaft entgegenzustellen, um dabei aber auch die enormen Missverständnisse und Schwierigkeiten bis zur Realisierung deutlich zu benennen. Das Symposium wird sowohl Bildhauer (Friederich Werthmann, Wasa Marjanow, Timm Ulrichs u.a.) als auch Mitglieder des Vereins (Dr. Gottlieb Leinz, Dr. Ursel Berger, Dr. Roland Mönig u.a.) zu Wort kommen lassen.

Programm des Symposiums:
10.00 Uhr
 Begrüßung
10.15 Uhr
 Friederich Werthmann, Düsseldorf
   Die "Mercator"- Kugel auf Wanderschaft
11.00 Uhr
 Timm Ulrichs, Hannover
   "Versunkenes Dorf" in München-Fröttmaning
11.45 Uhr
 Roland Mönig, Museum Kurhaus Kleve
   Der "Neue Eiserne Mann" von Stephan Balkenhol für das "Amphitheater" des Neuen Tiergartens in Kleve
12.15 Uhr
 Wasa Marjanov, Düsseldorf
   THEATRON, eine Bühnen-Skulptur auf Reise
13.00 - 14.00Uhr
 Mittagspause
14.15 Uhr
 Ruud Kuijer, Utrecht
   Landeroberung, Architektonische Skulpturen "At Land's End" in Utrecht
15.00 Uhr
 Ursel Berger, Georg-Kolbe-Museum, Berlin
   Mies van der Rohe und die Skulptur
15.45 Uhr
 Alfred Karner, Köln
   Wie man einen Rückriem restauriert
16.15 Uhr
 Gottlieb Leinz, Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg
   Der Brunnen als "Stadtbild"

Das Programm als PDF-Datei (500 KB)

Kontakt:
Dr. Gottlieb Leinz
Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum
Zentrum Internationaler Skulptur
Düsseldorfer Strasse 51 · 46949 Duisburg
Tel.: 0203 - 283 26 -30 oder -45
Fax: 0203 - 283 38 92
E-Mail: leinz@lehmbruckmuseum.de



 Freundeskreis gegründet

Kultur braucht gerade in Zeiten knapper Kassen breite Unterstützung. Daher hat sich nun auch für das Edwin Scharff Museum am Petrusplatz ein Freundeskreis gegründet. Der Freundeskreis des Edwin Scharff Museums. Verein zur Förderung der Städtischen Sammlungen Neu-Ulm“ wurde im Juni 2005 aus der Taufe gehoben. Zur ersten Vorsitzenden wurde bei der Gründungsversammlung im Museum die ehemalige Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin und jetzige bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk gewählt, die gemeinsam mit Museumsleiterin Dr. Helga Gutbrod die Vereinsgründung initiiert hatte. Der Verein setzt sich für die ideelle und finanzielle Förderung des Edwin Scharff Museums ein. Er will u.a. museumspädagogischen Maßnahmen, Publikationen, Vorträge und andere Veranstaltungen unterstützen.



 Betr.: Arp Museum

Zum 01.01.2006 hat die Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck anstelle der Arp Museum Rolandseck Betriebsgesellschaft mbH den Betrieb des Arp Museums übernommen.
Die Stiftung ARP MUSEUM Bahnhof Rolandseck ist eine gemeinsame Initiative des Landes Rheinland-Pfalz und der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V.

Prof. Dr. Klaus Gallwitz wird neuer Direktor des Arp Museums. Der renommierte Kunsthistoriker, der in der Vergangenheit u.a das Städel in Frankfurt leitete und zuletzt Gründungsdirektor des Burda Museums in Baden Baden war, wird zum 1. April 2006 seine Tätigkeit in Rolandseck aufnehmen.



 Gründung der "Arbeitsgemeinschaft Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen" am 27. Oktober 2005 in der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg


Am 27. Oktober 2005 wurde nach längerer Vorbereitungszeit im Duisburger Wilhelm Lehmbruck Museum, dem in Deutschland führenden Zentrum für Internationale Skulptur, ein eigener Verein gegründet, der den Namen führt "Arbeitsgemeinschaft Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen". Dieser Verein, der ausschließlich gemeinnützige Ziele verfolgt, dient der Förderung von Kunst und Kultur. Er will insbesondere jedoch auf die "Bildhauerkunst aufmerksam machen und die darauf bezogenen entsprechenden Tätigkeiten seiner Mitglieder fördern", wie es in der Satzung heißt. Der Schwerpunkt liegt auf der Skulptur des 20. Jahrhunderts. Mitglieder des Vereins sind Museen, Stiftungen und andere Institute. Die Initiative ging bereits 2002 vom Georg – Kolbe - Museum in Berlin, der Ernst Barlach Stiftung in Güstrow und des Gerhard - Marcks- Hauses in Bremen aus, die sich zur Aufgabe gestellt hatten, die spezifischen Interessen der Bildhauer- und Plastiksammlungen besser zu bündeln und in Wissenschaft und Öffentlichkeit erfolgreicher darzustellen.
So wollen sich die Bildhauermuseen und Plastiksammlungen untereinander besser koordinieren und austauschen, eine gemeinsame Plattform für Öffentlichkeitsarbeit, Kolloquien und Ausstellungsprojekte starten sowie jene Begriffe und Fragen zur Diskussion stellen, die vielerorts in der Schwebe gelassen werden: etwa zu den Materialien, zu Original und Fälschung, zu den Gusstechniken und Auflagen, zu Kunsthandel und Urheberrecht, Provenienzen und Sammlungen. Eine eigene Arbeitsgruppe wird sich den Ansprüchen des Werkverzeichnisses (für Bildhauer) widmen.

Das Gründungsprotokoll des Vereins vom 27. Oktober 2005 umfasst 18 museale Einrichtungen, deren Vertreter anwesend waren. Aufgenommen werden zusätzlich noch 5 weitere Häuser, die eine Mitgliedschaft wünschen. Somit umfasst der Verein große Universalmuseen wie die Dresdener Kunstsammlungen und das Hessische Landesmuseum in Darmstadt, die umfangreichen Sammlungen, die sich namentlich und programmatisch einem Bildhauer und seinem Umfeld widmen wie die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg, das Georg-Kolbe- Museum in Berlin, die Gerhard Marcks- Stiftung in Bremen, die Bernhard-Heiliger-Stiftung in Berlin, die Ernst Barlach Stiftung in Güstrow, das Ernst Barlach Haus in Hamburg, die Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck oder das Edwin-Scharff-Museum in Neu- Ulm. Auch die Adolf-Luther-Stiftung und die Plastikgalerie Schloßkirche Neustrelitz gehören ebenso dem Verein an wie das Museum Kurhaus Kleve oder die Deutsche Schillergesellschaft in Marbach.

Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Dr. Gottlieb Leinz, Skulpturenspezialist und stellv. Direktor der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum gewählt. Stellvertretene Vorsitzende ist Dr. Ursel Berger, Direktorin des Kolbe Museums, Schatzmeister ist Dr. Jürgen Fitschen, Direktor der Gerhard Marcks-Stiftung in Bremen, während Frau Dr. Helga Gutbrod, Direktorin des Edwin Scharff Museums in Ulm, und Dr. Marc Wellmann, Kurator der Bernhard Heiliger Stiftung in Berlin als Schriftführer“ dem Vorstand angehören.


Der Vorstand, Duisburg den 03.11.2005

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